Montag, 5. Januar 2015

Teil V Terrasse versus Wacholder

So, die Weihnachtsdeko ist in Kisten verstaut. Jetzt ist es an der Zeit, mit meiner Gartenvorstellung fortzufahren...

Mai 2012

Bei meinem Gartenvorstellungs-Rundgang bin ich wieder auf der Terrasse angelangt. Wir sitzen gerne auf der Terrasse, auch beim Sommerregen, bekamen bisher nur keine Genehmigung für den Bau eines Terrassendachs. Also entschied ich mich - wieder einmal inspiriert von südlichen Ländern - für einen Eisenpavillon mit wasserfestem Baldachin. Dieses Dach hatte ich dummerweise letzten Winter in die Reinigung gegeben. Sauber wurde es dadurch nicht, aber undicht! Ein neues Dach bekomme ich nicht, die Firma ist längst pleite. Bleiben noch die Optionen, nähen lassen, selber nähen, Wein drüber ranken lassen (was auch nicht regenfest wäre) oder etwas ganz Neues, was bedeuten würde, daß ich das Eisengestell bestimmt wieder irgendwo im Garten unterzubringen versuche…

Der Aufbau des Eisenpavillons im Juni 2005


Durch die in den Sommermonaten beschattete Terrasse ist das immergrüne Geißblatt (Lonicera henryi) stark verkahlt und mein Plan, die kahlen Zweige des Geißblattes von einer blühenden Waldrebe umranken zu lassen, schlug fehl: die reichblühende Clematis „Star of India“ ist zwar eine starkwüchsige Sorte, jedoch zeigen sich ihre Blüten leider erst  auf einer  Höhe von anderthalb bis drei Metern und somit auf der anderen Seite des Zauns. Das mag meine Nachbarin freuen, mich nicht… Nächstes Frühjahr werde ich mich der Sache wohl annehmen müssen!


Das immergrüne Geißblatt hier im August 2004 noch kräftig wachsend, 
ab Juni 2005 stark beschattet

Ansonsten habe ich noch eine an die Terrasse angrenzende kleine Fläche mit Natursteinplatten gepflastert, die Kübelpflanzen fanden auf der Terrasse keinen ausreichenden Platz, sollten aber Sichtschutz bieten und dem Garten räumliche Tiefe verleihen, bis der im kleinen Beet wachsende Wacholder diese Aufgabe übernehmen kann. Der ließ sich allerdings reichlich Zeit...

Oktober 2004                                                  Juli 2005

Im Oktober 2004: der kleine Wacholder duckt sich hinter die Kübelpflanze und ist kaum zu sehen.
Im Juli 2005 war er auch nicht größer, die Kübel stehen auf dem Rasen (dort liegen jetzt die Polygonalplatten)

Im Juni 2007          Der Wacholder bietet noch immer keinen ausreichenden Sichtschutz.
Im Juni 2009

Sechs Jahre lang wuchs der kleine Wacholder unauffällig…Im Juni 2009 hatte er endlich etwas zugelegt, spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte ich die Spitzen wohl kappen müssen…. 


April 2012
Im April 2012 hatte ich die Terrasse nochmals erweitert, ein weiteres Stück Rasen mußte  den Polygonalplatten weichen. Der Wacholder wird definitiv zu groß. Viele Jahre wartete ich darauf, daß er sich endlich einmal ins Zeug legt, um uns vor neugierigen Blicken zu schützen…. und plötzlich war er zu groß geworden… Aber so ist das bei vielen Pflanzen, der Efeu ist auch so ein Kandidat: anfangs sehr zögerlich im Zeitlupentempo wachsend, warte ich viele, viele Jahre geduldig, bis er ein Rankgitter begrünt. Hat er eine bestimmte Größe erreicht, kann ich ihm geradezu zusehen beim Wachsen und das auch noch in alle Richtungen! Jetzt beschäftigt er mich durch laufenden Rückschnitt.


Der völlig gesunde und angenehm duftende Wacholder mußte weichen, da nicht nur dieser, sondern ebenso die Terrasse gewachsen war. Auch seine Form entsprach nicht mehr meinen Anforderungen. Ich hatte wieder einmal eine falsche Sorte gewählt (wohl Juniperus "Blue Alps"). In seiner Mitte konnte ich bereits zur Nachbarin hindurchsehen während er uns mit seinen fast schon über dem Kaffeetisch hängenden Zweigen beim gemütlichen Beisammensein und Kaffetrinken ganz unerquicklich pikste …

Im Juni 2013 das letzte Foto vom Wacholder…

Er fehlt seit einem Jahr und ich bin ein wenig wehmütig und betrübt. Hätte ich ihm durch einen rigorosen Rückschnitt zunächst eine Chance einräumen müssen?
Nach der Feng-Shui-Lehre habe ich wohl richtig gehandelt, soll  man sich doch von den Pflanzen, die nicht mehr zu einem passen und nicht (mehr)mit der Umgebung harmonieren , trennen.  Aber ich habe sehr großen Respekt vor der Natur und außerdem ist die Lücke, die er (oder vielmehr ich) riß, noch nicht gefüllt … 






Jetzt habe ich den fast immer 
in dunkle Schutzfolie gehüllten Strandkorb der Nachbarin im Blick, den sie aufstellte, als der Wacholder gefällt war. 
(eigentlich müßte ich noch eine Seite mit "Pleiten, Pech und Pannen" einfügen)














Ich versuch‘ es jetzt mit Eibe, die verträgt ja bekanntermaßen alles. Schatten und Schnitt sollten für sie kein Problem sein. Ich habe mir fest vorgenommen, zukünftig nicht mehr so zögerlich beim Rückschnitt zu sein!


Eure Kathinka


Kommentare:

  1. Hallo Kathinka,
    ja, das ewige Dilemma - Sichtschutz versus Wildwuchs an der Terrasse. Erst freut man sich, dass die Sträucher so schön wachsen, aber irgendwann wird es im kleinen Garten dann schnell zu viel. Die Eibe ist sicher eine bessere Wahl. Ist das eine besondere Sorte, Säuleneibe oder so?
    VG
    Elke

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  2. Kathinka, die Eibe sitzt zu dicht am Zaun. Kommst du zum Schneiden denn dahinter? Ich weiß, wie sie expandieren. Und wenn du sie richtig zurückschneidest, sind sie für drei Jahre kahl. Das kann auch nicht gewollt sein. Deine maskierten Fotos liebe ich, ich könnt mich immer kringeln.
    Egal, wo ich Sichtschutz haben will, irgendetwas sabotiert einen doch immer, gräm dich nicht. Das ist auf einem kleinen Grundstück sicher noch auffälliger.

    Sigrun

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    1. Oh je, Sigrun! Da machst du mir ja wenig Hoffnung...Direkt hinter dem Zaun wächst ein Buxus der Nachbarin, ich dachte mir, das kann ja erstmal ineinanderwachsen. Letzten Juni habe ich die Eibe ca. 30 cm in der Höhe gekappt und die Abschnitte wieder in die Erde gesteckt (soll ja ziemlich problemlos anwachsen, auch wenn's ein Jahr dauern kann). Na, mal sehn, was daraus wird.. in zwei Jahren berichte ich dann wieder :-)
      VG Kathinka

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  3. Solche Erfahrungen mit Wacholder hab ich auch schon gemacht! Erst wollte er nicht so richtig wachsen, doch plötzlich legte er los und wurde so groß dass ich ihn ebenfalls entfernen musste. Ich hab dann auch noch versucht die Wurzeln auszugraben, aber irgendwann hab ich es dann aufgegeben. Aber er treibt wenigstens nicht mehr aus, denn dann müsste ich noch weiterbuddeln :-)

    LG Lis

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    1. Ach, dann ist es Dir ja bestimmt ganz ähnlich ergangen! Ja, das Wurzelwerk auszugraben, war äußerst mühevoll!
      VG Kathinka

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  4. Liebe Kathinka,
    oh man, das sind ja Sachen... Aber ich kann Dir aus meiner Gartenerfahrung nur sagen: Nicht zögerlich beim Schneiden sein! Gerade bei Rosen geht mir das immer so. Mir blutet fast das Herz die so runter zu säbeln und ich fürchte immer fast, dass ich sie mit dem Schnitt dann endgültig erledigt habe, aber irgendwie danken sie es dann doch immer wieder mit einer reichen Blüte!
    Du hast Dich also auch mit Feng Shui beschäftigt? Dann weiß Du ja, dass alles im Garten besser gedeiht, wenn man selbst im Gleichgewicht ist, wenn man pflanzt oder schneidet. So husch, husch mal eben schnell pflanzen ist bei mir fast immer schief gegangen... *lach*
    Liebe Grüße & viel Spaß noch im Gartenjahr 2015
    Vanessa

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    1. Ja, über Feng Shui wollte ich später auch noch schreiben! Könnte sein, daß ich beim rigorosen Wacholderzerlegen nicht ganz im Gleichgewicht war....
      VG Kathinka

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  5. Liebe Kathinka
    du hast eine sehr schöne Terrasse. Wir haben leider auch keine überdachte Terrasse. Dies Vermisse ich schon. Schade das dein Wacholder nicht so wollte wie du...Ich habe die Erfahrung gemacht das Sträucher und Bäume die ersten drei, vier Jahre nicht erkennbar wachsen da diese mit dem Anwachsen beschäftigt sind aber danach legen sie an Grösse und Umfang sehr gut zu.I ch wünsche dir das du mit der Eibe mehr Glück hast.
    Liebe Grüsse Eveline

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    1. Ja, liebe Eveline, vielen Dank!
      VG Kathinka

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  6. Hallo Kathinka,
    durch Deine Gartenvorstellung habe ich richtig Lust aufs neue Gartenjahr bekommen! Es ist zwar noch ein bisserl Zeit bis dahin, aber die Planungen können ja schonmal losgehen... Deine Erfahrungen sind interessant, wir brauchen auch noch einigen Sichtschutz im Garten. Das mit dem Wacholder kann ich verstehen, es fällt sicher nicht leicht, sich zu trennen, aber das sind alles Erfahrungen, die man macht. Sicher fällt Dir was Schönes für die Ecke ein. Ich hadere bei solchen Entscheidungen auch immer sehr mit mir und versuche mich zu beruhigen mit dem Sprichwort "Selten ein Schaden, wo kein Nutzen ist."
    Viele Grüße!
    Doris

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  7. Hallo Kathinka,
    zum Terrassendach: probiere es doch mal über Sondergenehmigung. So ging es bei uns. Ich musste eine Begründung schreiben und dann ging es durch den Bauausschuss unseres Ortes. Frag einfach mal beim Bauamt nach.

    Viele Grüße
    Margrit

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  8. Wir hatten im letzten Garten Eiben...noch von den Vorgängern gepflanzte. Ich musste ständig daran rumschneiden, weil sie sonst zu groß und biegsam geworden wären. Die Nachbarin hat mich immer freundlich drauf hingewiesen, wenn es mal wieder Zeit war. Ich habe eigentlich nicht gerne raufgeschaut, weil sie so finster wirkten. Aber der Sichtschutz war ohne Zweifel super. Das war auch so ein kleiner Garten, wie du ihn hast. Ich hoffe, deine Eibe wächst schnell und dann ist der Strandkorbblick Vergangenheit.
    LG Sigrun

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  9. Ach ja, das kommt mir alles sehr bekannt vor!!! Zuerst päppelt man die Pflanzen auf, macht und tut und irgendwann wachsen sie einem über den Kopf! Meine Kugelesche z. B. war ein dünnes Stämmchen mit drei winzigen Trieben... mittlerweile ist sie so riesig, dass ich mir nicht mehr traue, sie selbst zu schneiden! Werde mir da einen Profi holen!!! Man muss nicht alles selbst machen...
    Viele Grüße von
    Margit

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  10. Liebe Kathinka, unsere Terrasse war auch total eingewachsen als wir mit den Umbauarbeiten vor zwei Jahren begonnen haben. Ich vermisse das viele Grün nicht wirklich, denn wir hatten dadurch so viel Schatten, dass kein einziger Sonnenstrahl mehr den Sitzplatz erreichte. Eiben sind auch so eine Sache, ich würde keine mehr setzen.

    lg kathrin

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  11. Hallo Kathinka,
    mein Garten wurde erst vor etwa fünf Jahren bepflanzt. Trotzdem muss ich schon kräftig zurückschneiden, damit mir nicht alles über den Kopf wächst.
    Meine Eibe, als Abschluss an einer Hecke gedacht, ist jetzt schon fünf Meter hoch. Absolut blickdicht.
    Viele Grüße,
    Anette

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  12. ohje........... der wacholder :( ich muss schon sagen, ich mag wacholder nicht so gerne im garten. bei uns im garten stand am anfang auch ein wacholder, ziemlich direkt am haus... ich kann dir zum trost nur sagen: besonders schön sieht er nicht nach dem schnitt aus. ich musste unseren auch immer wieder schneiden, weil er über die straße seine äste ausbreitete... das andere ist, er macht den boden so sauer, dass um ihn herum nichts mehr wachsen will. das muss man natürlich bedenken, wenn man an der terasse schöne bepflanzung haben möchte.
    ob eibe da besser ist, weiß ich nicht, denn sie ist zwar sehr schön, aber wächst sehr langsam... für einen sichtschutz wäre da vielleicht doch ein thujaquader besser?? thuja mag ich nicht so sehr, aber da wo sie die blicke abhalten soll, ist sie wirklich unschlagbar. und lässt sich wunderbar schneiden in jede mögliche form. nur ins alte holz arf man nicht schneiden, weil sie sich dann an der stelle nicht erholt.
    ansonsten bin ich gerade auch dabei nach einem gehölz zu suchen als ersatz für die große tanne die nun mal weg ist. das loch im garten muss doch irgendwie "geflickt" werden und ich werde wohl einen holunder und vielleicht noch etwas dazu pflanzen...

    ganz viele liebe grüße und ein gutes 2015!
    aneta

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  13. Tja, schade, dass der Wachholder so lange einfach wachsen durfte. Gerade in kleinen Gärten macht es Sinn früh mit dem Schnitt anzufangen und dann kontinuierlich am Ball zu bleiben. Klar, so wie Dein Wachholder aussah, hätte es wohl 2 oder 3 Jahre gedauert, um ihn wieder in eine ansehnliche und der Gartengröße entsprechende Form zu bringen.
    Mir entgleiten ab und an auch immer mal wieder ein paar Immergrüne. Meist schneide ich sie dann über mehrere Jahre immer weiter zurück. Auch mit Auslichten und anschließendem Zusammenbinden bzw. weiche Zweige zusammenflechten bringe ich sie zunächst in eine wieder handhabbarere Größe. Radikale Rückschnitte vermeide ich möglichst und schnippele dann an sohlen Exemplaren lieber 2 bis 3x im Jahr etwas herum.
    Und trotzdem rücken sie unserem südlichen Nachbarn oftmals zu sehr auf die Pelle. Da muss ich ohnehin immer vorsichtig sein, da wir mit dem Haus damals auch einen Grenz-Rechtsstreit wegen der zu hohen und ausladenden Bäume geerbt hatten. Daher gebe ich Sigrun recht. Kleine Wirtschaftswege - möglichst 50cm breit am Zaun entlang sind echt wichtig. Man weiß nie welche Nachbarn man irgendwann einmal bekommt ...
    Bei unserem nördlichen Nachbarn haben wir es da leichter. Wir lieben auf beiden Seiten Grenzgänger an der grünen Grenze. Und so wächst alles ineinander. Jeder schneidet einfach das weg, was ihn auf der jeweiligen Seite stört. Nur solche Nachbarn sind leider sehr sehr selten …
    Mit der Eibe wirst Du genauso Deine 'Freude' haben, wenn Du nicht regelmäßig schneidest. Je nach Sorte neigen sie auch zum Auseinanderfallen. Da ich davon ausgehe, dass an dieser Stelle keine streng geometrische Form gewünscht wird um den Strandkorb zu verstecken, ist es sinnvoll immer 1/3 oder sogar fast die Hälfte der Zweige ca. 20 bis 50cm zu kappen, damit er schon buschig, stabil und blickdicht wird. Wenn man immer nur die Spitzen kappt bleibt er meist zu weich und wird innen kahl. Und spätestens wenn ihn Geziefer plagt, oder ein starker Winter mal schädigt, dann sieht man nur noch durch seine kahlen Zweige.

    Also, wenn die Feng-Shui-Lehre sein soll, dann passt die überhaupt nicht zu meiner Gartenvorstellung. Ich versuche möglichst jedes Pflänzchen zu erhalten. Notfalls muss halt umgepflanzt werden. Allerdings bei den von den Eichhörnchen gepflanzten Wall- & Haselnüssen etc. muss ich leider auch Ausnahmen machen …
    Liebe Grüße
    Silke

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    1. Liebe Silke,
      vielen lieben Dank für Deine zahlreichen Kommentare auf meinem Blog. Es freut mich sehr, daß Du Interesse daran hast. Deine Erfahrungen sind sehr hilfreich für mich und ich werde die Rückschnittregeln bei der Eibe beherzigen. Noch beidseitg einen 50 cm breiten Wirtschaftsweg freihalten? Undenkbar! Da wir alle nur eine Grundstücksbreite von 6 m haben und auch die anderen Nachbarn direkt an den Zaun pflanzen, wächst halt alles ineinander, mich stört das nicht und fast alle anderen Nachbarn auch nicht...
      VG Kathinka

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    2. Liebe Katinka,
      dann mal gute Besserung! Ich habe mich eben von auf unserem Wohnbett unter die Bettdecke mit einer Wärmflasche verkrümelt ;-( Denn durch die feuchte Witterung beim Fotografieren schlägt mein hartnäckiger Winterhusten mal wieder zu …

      Aber Du täuscht Dich, dass es heute keine Vögel zu sehen gab. Es waren zwar nicht alle zur 'Stunde der Wintervögel' am Tisch, aber bis auf den 2. Eichelhäher und das Rotkehlchen ließen sich alle innerhalb von 15 Minuten gegen Mittag blicken. Auch mit der Kamera habe ich fast alle erwischt und kann nun in aller Ruhe posten :-) Nur die jetzt badende Meise fehlte leider. Aber da gab es ja früher schon niedliche Plantsch-Bilder.

      Mir ist schon klar, was für eine Herausforderung es ist einen so schmalen Garten üppig zu füllen. Und wenn das Deine Nachbarn ebenso handhaben, ist es doch prima. Es kann ja auch anders gehen. Schließlich hat meine Mutter jetzt zum Süden eine Nachbarin, der es gefällt, dass sich Wegwarte, Lavendel und Glockenblumen aus der Hofrabatte bei ihr in den Beton-Wegeplatten und am Haussockel versamen. Während bei ihrer Vorgängerin alle Saatenstände möglichst aus der Fläche entfernt werden mussten, bevor sie überhaupt Saat ausbilden konnten.
      Und schließlich hattest Du ja selbst von einer Nachbarin geschrieben, die Dein wucherndes Efeu nicht witzig findet …

      Ach übrigens, wegen dem Link zu Beton & Mosaik - ich habe vorhin gesehen, dass sie in ihrem Garten sogar Mosaik-Schneemänner aufstellt, die es jetzt so gern frostig hätten …

      LG Silke

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